EU-Parlament beschließt Verschiebung des Lieferkettengesetzes

Das EU-Lieferkettengesetz soll ein Jahr später als bislang geplant kommen.

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Das EU-Lieferkettengesetz soll ein Jahr später als bislang geplant kommen. Mit 531 Ja-Stimmen, 69 Nein-Stimmen und 17 Enthaltungen unterstützten die Abgeordneten am Donnerstag in Straßburg einen entsprechenden Vorschlag der Kommission.

Die neuen Vorschriften verpflichten Unternehmen, ihre negativen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zu reduzieren. Erste Regeln sollen jetzt erst 2028 gelten. Zudem soll die Richtlinie noch einmal vereinfacht werden, um für weniger Bürokratie zu sorgen.

Die Maßnahmen sind Teil eines Pakets von Vorschlägen zur Vereinfachung der EU-Vorschriften, zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Freisetzung zusätzlicher Investitionskapazitäten. Die Kommission erhofft sich von den Maßnahmen, massiv Verwaltungskosten einzusparen und zusätzliche öffentliche und private Investitionskapazitäten zur Unterstützung der politischen Prioritäten zu mobilisieren.

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Laut dem im vergangenen Jahr beschlossenen Lieferkettengesetz sollen Firmen künftig in ihrer Lieferkette die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards sicherstellen, allerdings betrifft das voraussichtlich nur direkte Geschäftspartner.


Inhalt bereitgestellt von der DTS-Nachrichtenagentur. Der Inhalt wurde nicht redaktionell geprüft.




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