EU-Zölle auf Soja und Markenklamotten aus USA geplant

Vor Bekanntgabe des neuen Zollregimes am Mittwoch durch US-Präsident Donald Trump zeichnen sich die Gegenmaßnahmen der Europäischen Union ab.

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Vor Bekanntgabe des neuen Zollregimes am Mittwoch durch US-Präsident Donald Trump zeichnen sich die Gegenmaßnahmen der Europäischen Union ab. Es geht dabei dem SPD-Europaabgeordneten Bernd Lange zufolge um ein Paket, das dem durch Autozölle erwarteten „ökonomischen Schaden in zweistelliger Milliardenhöhe“ entspricht, wie er dem Tagesspiegel sagte.

Als Datum dafür ist der 14. April ins Auge gefasst. „Ich erwarte, dass die EU Zölle auf hochwertige Markenkleidung oder Agrarprodukte wie Soja erheben wird, wo wir erhebliche Mengen aus den USA beziehen“, sagte der als Vorsitzender des Handelsausschusses im Europaparlament gut über die Pläne der Brüsseler Kommission unterrichtete Lange.

Auf der Liste würden zudem „alle möglichen Industrieprodukte stehen“. Das ist ihm zufolge die Planung dafür, dass es bei den 25 Prozent auf Fahrzeuge bleibt, die Trump schon angekündigt hatte. „Wir wissen aus den Gesprächen der EU-Kommission mit seiner Administration, dass auch Maschinenbau, Kupfer und Halbleiterchips im Fokus der Amerikaner stehen“, so Lange weiter: „In Brüssel glauben manche sogar, Trump könnte Strafzölle auf ausnahmslos alle europäischen Produkte verhängen.“

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Ginge der US-Präsident weit über höhere Autozölle hinaus, wären aus Sicht des Sozialdemokraten Zölle auf Computer oder Smartphones „die nächste oder übernächste Eskalationsstufe“. Das gelte auch für Dienstleistungen durch US-Firmen wie Apple oder Paypal. „Sollte Trump weiter eskalieren“, sagte Lange weiter, könnte die EU auch „eine Abgabe auf digitale Geschäfte mit US-Firmen erheben“.


Inhalt bereitgestellt von der DTS-Nachrichtenagentur. Der Inhalt wurde nicht redaktionell geprüft.




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